Mittwoch, 20. Juni 2018
Sechs Kinder liegen vor einem Fernseher, auf dem Fußball läuft [Quelle: Imago, Foto: Frank Sorge] Lupe

Was ist schneller: Radio, Internet, oder Fernsehen?

WM-Live-Übertragungen

So gibt's die schnellsten Tore

Kein Ticket für die Fußball WM in Russland? Gar nicht schlimm – dank Live-Übertragung kann man ja fast hautnah bei Spiel und Torjubel dabei sein. Fast zumindest: Bis das, was auf dem Rasen passiert, auch wirklich bei uns auf dem Bildschirm erscheint, kann es eine Weile dauern. Radio, Fernsehen und Internet übertragen die Tore jeweils unterschiedlich schnell. Aber wie groß sind die Unterschiede?


Das Spiel läuft gut, die Pässe funktionieren, gleich könnte ein Tor fallen! Plötzlich vibriert das Handy – Kumpel Kalle hat getwittert: "So ein Mist. Warum hält der Torwart so gut!?!?". Drei Sekunden später passiert genau das: Der Torwart hält. Na toll. Verzögerungen bei Live-Übertragungen kommen leider vor. Deswegen ist es von Vorteil zu wissen, womit man am wenigsten Probleme hat.


Hören geht am schnellsten

Am schnellsten läuft eine Liveübertragung über das Digitalradio DAB+. Das Tor ist maximal eine Sekunde später zu hören. Doch allein hören wird vielen Fußball-Fans nicht reichen.


Wer's gucken will, muss geduldig sein

Beim Fernsehen müssen wir zwischen viereinhalb und 14 Sekunden Geduld haben: Am schnellsten geht die Übertragung, wenn das Spiel über Satellit empfangen wird. Für HD muss man mit noch einer weiteren Sekunde Verzögerung rechnen.


Wer über DVBT 2 guckt, braucht bei einer Übertragung im ZDF sieben Sekunden Geduld, bei der ARD sogar neun Sekunden. Noch länger müssen Zuschauer auf ihren Torjubel warten, wenn sie Kabelfernsehen nutzen. Da dauert es zehn bis elf Sekunden. Erst 14 Sekunden nach Torfall in Russland jubeln dann auch die Zuschauer, die "Entertain" von der Telekom nutzen.


Streamen kann länger dauern

Beim Internet-Stream kommt es ganz auf die eigene Datenverbindung an. Wer Streamingdienste nutzt, kann bis zu 50 Sekunden Verzögerung einplanen. Also Schotten dicht und hoffen, dass man den Nachbarschaftsjubel irgendwie ausblenden kann.


Unser ultimativer Nerd-Tipp

Beste Lösung: Fernseher an, auf stumm stellen und dazu Radio (Bremen Vier) an! Diese Kombination hat aber so ihre Tücken: Nicht jeder kann es ertragen, wenn man den Spielzug erst hört, bevor man ihn sieht. Aber naja: Entweder das, oder mit Verzögerungen leben. Sonst bleibt nur die Fahrt nach Russland.






 


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