Waldführungen im Hambacher Forst

Am 15. Oktober 1978 begann der Braunkohleabbau im Tagebau Hambach. Wenn es nach dem Energie-Konzern RWE ginge, würde auch heute, also 40 Jahre später, das letzte Stück des Hambacher Forsts gerodet um an die Braunkohlereserven zu kommen. 5.000 Hektar groß war der Wald ursprünglich. 200 Hektar sind geblieben und werden auch vorest bleiben. Denn das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Rodung verboten. Endgültig gerettet ist der Wald noch nicht, aber es ist auf jeden Fall ruhiger geworden im Hambacher Forst. Waldpädagoge Michael Zobel organisiert seit vier Jahren Spaziergänge und Wanderungen durch den alten Wald.
  • Autor/-in:Anja Goerz
  • Länge:4:13 Minuten
  • Datum:Dienstag, 16. Oktober 2018
  • Sendereihe:Bremen Zwei