Kommentar: Wie umgehen mit der Kunststätte Bossard?

Eines vorneweg: Die Kunststätte Bossard ist ein wunderbarer Ort. Ein Kleinod expressionistischer Kunst. Ein Geheimtipp für alle, denen die Bremer Böttcherstraße zu voll ist. Nur ist da eben diese Sache. Die Sache mit dem Hakenkreuz. Dass Politiker und Kunsthistoriker bis heute wissentlich kleinreden, dass der Schöpfer der Kunststätte, Johann Bossard, ein schlimmer Antisemit und Nazi war, ist ungeheuerlich. Zu verlockend erschien ihnen wohl die Aussicht der Provinzialität zu entfliehen – und Zehntausende gut zahlende Besucher*innen nach Jesteburg zu locken. Doch Justus Wilhelm sieht trotzdem eine Zukunft für die Kunststätte.
  • Autor/-in:Justus Wilhelm
  • Länge:2:29 Minuten
  • Datum:Mittwoch, 15. Juli 2020
  • Quelle:Justus Wilhelm