Öffentlich-rechtlicher Rundfunk und Corona-Pandemie

Eine Studie der Uni Passau stellt den öffentlich-rechtlichen Rundfunksendern ein schlechtes Zeugnis in Bezug auf ihre Berichterstattung zu Beginn der Corona-Krise aus. Medienwissenschaftler der Hochschule haben dafür rund 90 Beiträge ausgewertet, die ARD und ZDF im Zeitraum Mitte März bis Mitte Mai in Form von Spezialsendungen ausgestrahlt haben. Einige der Hauptkritikpunkte: die Sender hätten eine Art Tunnelblick gehabt und sehr einseitig berichtet, so dass bei den Zuschauern der Eindruck eines permanten Krisen- und Bedrohungsszenarios entstanden sei. Zudem seien viele Berichte in ihrer Darstellung überspitzt gewesen und die Maßnahmen der Bundesregierung seien zu wenig hinterfragt worden.
  • Autor/-in:Karin Schlüter
  • Länge:5:04 Minuten
  • Datum:Montag, 24. August 2020
  • Sendereihe:Der Morgen
  • Quelle:Bremen Zwei