Kinder des Krieges (5/5): Zwischen den Fronten – Von Böhmen bis in die Reichshauptstadt

Klaus Zippel lebt im tschechischen Außig, heute Ústí nad Labem und wird nach den Beneš-Dekreten im Bauch eines Elbkahns flussabwärts über die Grenze abgeschoben. Barbara Knappe kommt mit ihrer Familie aus der Lausitz nach Posen. Ihr Vater ist überzeugter Nazi und bringt Barbara und ihre Schwestern im Januar 45 zum Bahnhof. Sie sollen zu Ver wandten nach Weimar fliehen. Ihren Vater sieht sie nicht wieder. Johann Killer verbringt trotz Krieg eine unbeschwerte Kindheit im böhmischen Rothmühl, bis er im Juli 45 "ein waggoniert" und in offenen Kohlenwaggons Richtung Sachsen geschickt wird. Peter-Claus Lieberwirth erlebt am 13. Februar in Dresden die Bom-bennacht und das Inferno. Ruth Winkel mann überlebt den Nationalsozialismus als "Geltungsjüdin", untergetaucht in einer Gartenlaube in Berlin-Wittenau. Peter Leonhard Braun erlebt mit 16 die letzte und schlimmste Kriegsnacht in Berlin, nachdem er zuvor aus der Organisation Todt desertiert war. 
  • Autor/-in:von Alexa Hennings, Matthias Körner, Tobias Barth und Ruth Kinert (RBB/MDR)
  • Länge:28:53 Minuten
  • Datum:Samstag, 2. Mai 2020
  • Sendereihe:Feature
  • Quelle:Bremen Zwei