Kinder des Krieges (4/5): Fluchtgeschichten zwischen Ostpreußen und Bremen

Fluchtgeschichte zwischen Ostpreußen und Bremen Wolfgang Nixdorf wohnt in Breslau. Für ihn sind die ersten Toten in diesem Krieg seine Schulkameraden, beschossen auf einer Transportfahrt. Christa Siegmüller aus Bremen sieht ihren Vater 1944 zum letzten Mal, als er  ihr Spiegeleier brät. Christa lebt später mit der Mutter bei den Großeltern in Neustadt. Im April kommen die Engländer und ehemalige russische und polnische Kriegsgefangene stehlen Vieh und schlachten es auf freiem Feld. Leo Untrieser kommt im östlichen Zipfel Ostpreußens zur Welt. Als der Krieg beginnt, wird er Zeuge von Gräueltaten. Ein Landmann wird gehängt, weil er mit einer Deutschen geschlafen hat. Als die russische Front näher rückt, flüchtet die Familie und wird eingeholt. Seine Mutter und weitere Frauen werden vergewaltigt. Er kommt in die sowjetische Besatzungszone. Nach mehreren Fluchtver suchen gelangt er 1949 in die Bundesrepublik und der Krieg ist auch für ihn zu Ende.
  • Autor/-in:von Alexa Hennings und Jens Schellhass (NDR/RB)
  • Länge:28:58 Minuten
  • Datum:Samstag, 2. Mai 2020
  • Sendereihe:Feature
  • Quelle:Bremen Zwei