3nach9

Zur ersten Radio Bremen-Talkshow 3nach9 im Jahr 2022 haben Judith Rakers und Giovanni di Lorenzo bereits folgende Gäste zugesagt:

Iris Berben
Ihr Name ist Berben. Iris Berben – und sie ist stets im Auftrag des guten Filmes unterwegs. „Der Nachname“ ist ihr neuestes Werk – und darin geht es um ein Familientreffen der besonderen Art. Ihren ersten Fernsehauftritt soll Iris Berben 1967 in einem Beitrag der Nordschau des NDR Fernsehens über die Blumenkinder der Hansestadt Hamburg gehabt haben. Wer hätte gedacht, dass daraus so eine herausragende Fernseh- und Filmkarriere entsteht, die sie sogar einst zur Präsidentin der Filmakademie werden ließ. Auch jenseits ihrer filmischen Arbeit vor der Kamera ist Iris Berben nie leise, bezieht Stellung zu gesellschaftlichen Themen und mahnt aktuell, dass Frauen ihr eigenes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein schärfen müssen. Wie das gelingen kann und warum Frauennetzwerke dabei eine entscheidende Rolle spielen, berichtet Iris Berben bei 3nach9.

Roland Kaiser
„Ich glaub es geht schon wieder los“, „Santa Maria“ und „Joana“ – mitsingen erlaubt! Für Ohrwurm-Garantie hat Roland Kaiser schon seit den 1980er Jahren gesorgt. Ihm ist es jedoch gelungen, seine Popularität und Hitgarantie bis heute aufrechtzuerhalten – und sogar noch zu steigern. Bis heute haben mehr als eine halbe Million Menschen mit ihm bei der „Kaisermania“ vor beeindruckender Kulisse in Dresden ein Musik-Spektakel gefeiert. Der gebürtige Berliner, den die taz einst als „Philosoph gefangen im Körper eines Schlagersängers“ bezeichnete, feiert in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag. Bei 3nach9 berichtet er nicht nur über die Sonnenseiten seines Lebens, sondern auch, wie ihn eine Lungentransplantation vor zwölf Jahren überleben ließ.

Leontine von Schmettow
Ob sie sich mit Kaisern auskennt, wird 3nach9 nachfragen. Wenn es jedoch um Königshäuser geht, macht Leontine von Schmettow niemand etwas vor. Die Journalistin und ARD-Adelsexpertin berichtet mit großer Leidenschaft über die royalen Familien dieser Welt. Sie ermöglicht den Zusehenden einen Blick hinter die Kulissen, die normalerweise für viele verschlossen sind. Anfang des Jahres richtete sich die Aufmerksamkeit auf das britische Königshaus: Das 70. Thronjubiläum von Elisabeth II. steht kurz bevor. Die britische Monarchin ist damit das derzeit am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt. Ob dies ein Grund zum Feiern ist oder das angespannte Verhältnis zwischen William und Harry und der Skandal um Prinz Andrew der Königin die Stimmung vermasselt, berichtet Leontine von Schmettow bei 3nach9.

Philipp Hochmair
Als Kind war sein Berufswunsch, Bauer in Oberösterreich zu werden. Irgendwie kam ihm sein Schauspieltalent dazwischen: Philipp Hochmair wird von seinem Kollegium auch als „Bühnentriebtäter“, „Theaterpopstar“ oder „Körperterrorist“ bezeichnet. Oder man sagt auf norddeutsche Art: Guter Typ – vergisst man nicht! Er zeigt sein preisdekoriertes Können am Burgtheater in Wien, dem Thalia Theater in Hamburg, als „Jedermann“ oder in den Erfolgsformaten „Vorstadtweiber“ und „Charité“. Auch musikalisch hat der Österreicher einiges zu bieten: Warum seine Band „Die Elektrohand Gottes“ heißt, welche Verbindung er zu Helmut Schmidt und dessen Kanzlerbungalow hatte und über sein neuestes Filmprojekt „Die Wannseekonferenz“ berichtet Philipp Hochmair bei 3nach9.

Richard Löwenherz
Mit diesem Namen kann man nur … Meteorologe werden? Korrekt: Und zwar ein Meteorologe, dessen größte Leidenschaft es ist, mit seinem Fahrrad extreme Landschaften zu erkunden. Richard Löwenherz radelt am liebsten im Winter mit einfachster Ausrüstung und kleinstem Budget Richtung Sibirien, über Jakutien bis zum Arktischen Meer. In Gegenden also, die selbst weitgereiste Globetrotter nur sehr selten betreten. Der Mann, der sich selber „Lonely Traveller" nennt, stellt seine außergewöhnlichsten Ziele vor und berichtet, wie man bei 40 Grad unter Null mehr oder minder geschmeidig auf dem Drahtesel vorankommt.

Ricardo Lange
Er ist zum Gesicht für die prekären Arbeitsbedingungen in der Pflege geworden: Ricardo Lange. „Ich bin Krankenpfleger, und meine Expertise liegt darin, mich um schwerkranke Patienten zu kümmern“, so beschreibt der Berliner sich selbst. Deutschlandweite Berühmtheit erlangt er, als er von Gesundheitsminister Jens Spahn zur Bundespressekonferenz eingeladen wird und dort über den Krankenhausalltag berichtet: Über die katastrophalen Arbeitsbedingungen, die permanenten körperlichen und emotionalen Überlastung und über das sichere Gefühl, dass sich die Politik nicht wirklich dafür interessiert. Ist sein Appell gehört worden? Liebt er seinen Beruf noch immer oder leidet er mehr an ihm? Über den Wert von Pflege und welche Schritte jetzt dringend gegangen werden müssen, berichtet Ricardo Lange bei 3nach9. 

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