Auszeichnungen

Prix Jeunesse für Kika-Doku "Nina kämpft! Gegen Plastikmüll"

Die Radio-Bremen-Koproduktion "Nina kämpft! Gegen Plastikmüll" hat den Prix Jeunesse, die begehrte Trophäe des weltweit größten Fernsehwettbewerbs für herausragende Kinder- und Jugend-TV-Programme, erhalten.

Claudia Schwalb und Irja von Bernstorff mit Auszeichnung
SWR-Redakteurin Claudia Schwalb und die Autorin Irja von Bernstorff freuen sich über den Prix Jeunesse. Bild: Kika

Die Kika-Dokumentation von Irja von Bernstorff erhielt den Sonderpreis der Unicef-Sonderjury sowie den ersten Preis in der Sparte Non Fiktion der deutschen Kinderjury in der Kategorie 7-10 Jahre. Der Film zeigt, wie sich die 12-jährige Nina, die auf Java in Indonesien umgeben von Bergen aus Plastikmüll lebt, dagegen wehrt, dass ihr Land als Müllkippe westlicher Länder missbraucht wird.

Mädchen mit Kopftuch vor einer Müllhalde
Auch deutscher Plastik-Müll landet in Indonesien. Die Jury möchte mit ihrem Preis auf diese Problematik hinweisen und den Mut der 12-jährigen Nina belohnen. Bild: Radio Bremen

"Nina kämpft! Gegen Plastikmüll" ist eine Folge der vierteiligen Kika-Serie "Wenn nicht ihr, dann wir!" (Radio Bremen/SWR). Neben einer Nominierung für den Grimme Preis ist die Langfassung der Serie "Kinder der Klimakrise" (Radio Bremen/SWR/Arte) bereits mit drei Preisen ausgezeichnet worden:

  • "Girls for Future“ ( Int.Fassung) – Best World Documentary beim Harlem International Film Festival, USA
  • "Kinder der Klimakrise" – Preis für den besten Kinder- und Jugendfilm der Ökofilmtour 2022
  • "Girls for Future" (Int. Fassung) – Girl Empowerment Award beim 38th Annual Chicago International Children‘s Film Festival

Die Redaktion hatten Claudia Schwab (SWR) und Michaela Herold (Radio Bremen).

Kika-Serie "Wenn nicht ihr, dann wir"

In der Serie "Wenn nicht ihr, dann wir" geht es um die großen globalen Umweltthemen unserer Zeit: Wasserknappheit, Luftverschmutzung, Verbrennung von Kohle als Ursache des Klimawandels sowie die Vermüllung unseres Planeten mit Plastik. Erzählt werden diese Umweltkatastrophen aus der Perspektive von vier Mädchen, die zwischen 11 und 14 Jahre alt sind. Sie leben in verschiedenen Ländern und Kontinenten. Doch eins verbindet sie alle: Sie sind bereits heute direkt von den Umweltkrisen betroffen und zum Teil existentiell bedroht. Und sie kämpfen mit aller Kraft gegen die Missstände an. In einer Zeit, in der die Lösungen für unsere Umweltprobleme oft als hochkomplex und kaum umsetzbar dargestellt werden, setzen sich diese Kinder mit entlarvender Klarheit für eine lebenswerte Zukunft ein.

Ein Trailer zur Serie ist auf der Website des NaturVision-Festivals zu sehen: